„Betriebsbedingte Kündigung wegen Corona“?

Die aktuelle Corona-Krise nutzen Arbeitgeber mehr und mehr auch dazu, sich von ungeliebten Mitarbeiter*innen zu trennen. Sie erteilen in diesen Fällen eine betriebsbedingte Kündigung „wegen Corona„. Die Corona-Pandemie stellt für sich alleine jedoch keinen Kündigungsgrund dar, der eine betriebsbedingte Kündigung rechtfertigen würde. Vielmehr müssen die strengen Voraussetzungen für eine betriebsbedingte Kündigung im Einzelnen vollständig erfüllt sein und vom Arbeitgeber im Einzelfall dargelegt und unter Beweis gestellt werden können.

Bei Erhalt einer „betriebsbedingten Kündigung wegen Corona“ sollte daher Kündigungsschutzklage zum zuständigen Arbeitsgericht erhoben werden. Hierbei ist die zwingende Klagefrist von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung zu beachten.

Zögern Sie bei Erhalt einer solchen Kündigung nicht und lassen Sie sich – bei uns gerne auch telefonisch – kurzfristig über die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage beraten.