Homeoffice am Strand

Viele Arbeitnehmer*innen, die im Homeoffice arbeiten, würden dieses gerne – zumindest zeitweilig – an den Strand oder einen anderen schönen Ort im Ausland verlegen. Ist dies zulässig und möglich?

Vorneweg: Homeoffice auf den Balearen, in der einsam gelegenen schwedischen Blockhütte, in den Dolomiten oder dem australischen Outback ist nicht ohne weiteres möglich. Es besteht kein Rechtsanspruch der Arbeitnehmer*innen gegenüber ihrem Arbeitgeber / ihrer Arbeitgeberin, ihr Homeoffice – gegebenenfalls zeitweilig – ins Ausland zu verlegen. Möglich ist dies nur, wenn die Arbeitgeberseite dem zustimmt.

Möchten Arbeitgeber*innen ihren Mitarbeitenden – gegebenenfalls zeitweilig – Homeoffice im Ausland ermöglichen, sollten sie zuvor jedoch in jedem Einzelfall die arbeitsrechtlichen, sozialversicherungsrechtlichen und auch steuerrechtlichen Gesichtspunkte, die mit dem Homeoffice im Ausland verbunden sind, anwaltlich prüfen lassen, da die Konsequenzen einer einmal hierzu erteilten Zustimmung sowohl in rechtlicher als auch in kostenmäßiger Hinsicht erheblich sein können. Soll nach erfolgter Einzelfallprüfung seitens des Arbeitgebers / der Arbeitgeberin die Zustimmung zum (zeitweiligen) Homeoffice im Ausland erteilt werden, ist hierzu immer eine Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag abzuschließen, die die regelungsbedürftigen Punkte des Homeoffice im Ausland beinhaltet (z.B. Ort der Tätigkeit, Zeit und Dauer des Auslandsaufenthaltes, Rückholrecht der Arbeitgeberseite etc.).

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